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61 Demnach gibt es zu T1 (Abb. 4) kaum Unterschiede zwischen den Gruppen: in allen 3 Gruppen werden die Antwortmöglichkeiten häufig und ständig ausgewählt ( selten tritt insgesamt nur 2mal auf). Zu T2 (Abb. 5) zeigt sich jedoch eine deutliche Verbesserung der subjektiven Bewertung der Befindlichkeiten für Gruppe 1 und 2, nicht aber für Gruppe 3: In Gruppe 3 wurden nach wie vor häufig und ständig angegeben, wohingegen in Gruppe 2 hautsächlich selten und in Gruppe 1 nur noch selten und nie angegeben wurde. Die Verbesserung fällt bei Gruppe 1 also größer aus als bei Gruppe 2. Aus diesen Ergebnissen geht hervor, dass sich die Angaben zum subjektiven Befinden analog zu den Blutwerten und der 24h HRV-Messung verhalten 5. Diskussion der Ergebnisse im wissenschaftlichen Kontext Da zum Zeitpunkt der ersten Messung (T1) kaum signifikante Unterschiede zwischen den Gruppen existierten, kann auf Strukturgleichheit der Probandenkollektive geschlossen werden, wodurch valide interspezifische Gruppenvergleiche ermöglicht wurden. Nach der 24-wöchigen Intervention (T2) weisen die Personen, die Mikronährstoffe und Omega- 3-Fettsäuren eingenommen hatten die größte Veränderung auf. Diese statistisch signifikante Veränderung ließ sich, wie in Abbildung 2 bis 5 deutlich wird, für alle Parameter als Verbesserung beurteilen. Zudem zeigte die Bewertung der Effektstärke für alle Parameter einen starken Effekt. Daher hat die Gruppenzugehörigkeit großen Einfluss auf die Höhe bzw. Ausprägung der Veränderung des jeweiligen Parameters. Ob eine Person über 24 Wochen Eisen, Zink, Selen, Folsäure und L-Arginin supplementiert oder über diesen Zeitraum dieselben Mikronährstoffe und zusätzlich langkettige Omega-3-Fettsäuren zu sich nimmt, hat demnach einen entscheidenden Einfluss darauf, wie hoch am Ende die Verbesserung bzw. die Wirksamkeit der Mikronährstofftherapie ausfällt. Es wird also ein Zusammenhang zwischen der Versorgung mit langkettigen Omega-3-Fettsäuren (gemessen am HS-Omega-3-Index) und der Aufnahme von Mikronährstoffen erkennbar. Die oben beschriebenen theoretischen Grundlagen bieten mögliche Erklärungsansätze für einen solchen Zusammenhang. Eine Kausalität bzw. Erklärung der biochemischen Vorgänge, die diesem Zusammenhang möglicherweise zugrunde liegen, kann jedoch anhand der durchgeführten Studie nicht verifiziert werden. Ob die Membranbeschaffenheit und -funktion sich also tatsächlich aufgrund der zusätzlichen Zufuhr von langkettigen Omega-3-Fettsäuren verbessert hat und deswegen die Aufnahme der ausgewählten Mikronährstoffe optimiert wurde, lässt sich nicht eindeutig belegen. Wie bereits bei der Beschreibung der Zielsetzung der Studie erwähnt, stand jedoch die Erforschung der Wirksamkeit im Vordergrund, nicht die Ergründung von Kausalitäten bzw. biochemischer Vorgänge. Deshalb wurde sich auf die in oben aufgeführten Forschungsfragen und Hypothesen konzentriert. Diese konnten mithilfe der beschriebenen Ergebnisse verifiziert bzw. beantwortet werden. 59




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